Die Drittligahandballerinnen des VfL Stade brennen auf das Spiel am Samstag beim SV Werder Bremen. VfL-Trainer Marinkovic glaubt an einen Sieg.
Die 18:36 Niederlage gegen den ungeschlagenen Tabellenführer BVB Füchse Berlin wurde in Stade positiv bewertet. „Im Hinspiel haben wir höher verloren“, sagt VfL-Trainer Dennis Marinkovic schmunzelnd. Positiv war, dass gegen den Spitzenreiter sechs Nachwuchsspielerinnen große Spielanteile bekamen und die angeschlagenen Leistungsträgerinnen für die schweren Spiele geschont werden konnten. „Eine Niederlage war eingeplant. Am Ende ist sie sogar etwas zu hoch ausgefallen“, sagt Marinkovic, der die Spiele gegen Oldenburg und die Füchse eher als Vorbereitung für die Rückrunde betrachtet hat. „Aber jetzt geht es los“, sagt Marinkovic im Hinblick auf das Spiel gegen Werder.
Sein Team steht mit 10:20 Punkten auf 11. Tabellenplatz und hat nur noch einen Punkt Abstand auf die Abstiegsränge. Der SV Werder Bremen hat in den letzten sechs Spielen nur einen doppelten Punktgewinn eingefahren und ist mittlerweile auf den 8. Tabellenplatz abgerutscht. Der ambitionierte Club von der Weser wollte ursprünglich oben mitspielen.
Beide Mannschaften sind mit 0:4 Punkten in die Rückrunde gestartet. Auch die Hinrunde haben beide Teams mit 0:4 Punkten begonnen. Am 3. Spieltag setzte sich Werder schließlich mit 30:23 in Stade durch und fuhr die ersten beiden Punkte ein. „Dieses Mal nehmen wir die Punkte mit“, gibt sich Marinkovic optimistisch.
Mona Hoffmann wird weiterhin ausfallen. Auch hinter dem Einsatz einiger anderer Spielerinnen steht noch ein Fragezeichen. Mit Anna Henke, Ramona Schell, Merle Alpers und Charlotte Brömer reisen vier A-Jugendliche mit nach Bremen.