Handball: VfL Stade kommt gestärkt aus dem Trainingslager zurück - sportmedizinisch untersucht
STADE. Drei Wochen vor dem Start in die neue Handball-Saison ist der Trainer der Drittliga-Frauenmannschaft des VfL Stade, Dennis Marinkovic, noch auf der Suche nach seiner Stammaufstellung. Im Trainingslager in Winsen am vergangenen Wochenende und während der folgenden zehn Testspiele wird sich der zentrale Kader herauskristallisieren. Am kommenden Sonnabend testet der VfL Stade gegen Owschlag und Altenwalde.
Während des Trainingslagers in Winsen legte Marinkovic wert auf die taktische Einstellung in der Abwehr und im Angriff. Zudem genossen vor allem die Außenspielerinnen Einzeltraining, um ihr Wurf-Repertoire zu verbessern. Von der medizinischen Abteilung war Dr. Jörg Franke, Chefarzt bei den Elbe Klinken in Stade, dabei. Franke und sein Team untersuchten die Muskulatur aller Spielerinnen und erkannten die Problemkinder, die aufgrund früherer Verletzungen besonders behandelt werden müssen.
"Jede einzelne Spielerin kämpft um ihren Stammplatz", sagt Dennis Marinkovic, der den Konkurrenzkampf gerne sieht und am Leben erhält. Keine Spielerin sei sicher in der Mannschaft.
Bei allem sportlichen Konkurrenzkampf sei das Trainingslager auf der menschlichen Seite ein voller Erfolg gewesen. Als verlängerter Arm des Trainers entpuppt sich Neuzugang Melanie Schuster.

Die 35-Jährige mit Bundesliga-Erfahrung ist seit dem Wochenende Spielführerin. Schuster sitzt an der Seite von Anna Szymanska, Anne Heinsohn und Neuzugang Sara Distel im Mannschaftsrat. Die Sorge des Trainers, dass sich Blöcke bilden, - Staderinnen, ehemalige Hollenstedterinnen und Neuzugänge aus Buxtehude - scheint unbegründet.
In den kommenden Wochen bis zum Saisonstart arbeitet Marinkovic an den Schwächen. In Testspielen am Wochenende gegen die Oberligisten Aumühle (35:25) und Lauenburg (27:23) fehlten ihm die Absprachen in der Abwehr. Außerdem habe der Angriff mit einer aggressiven Defensive Probleme gehabt. Obwohl der VfL wieder knapp die Hälfte seiner Tore bei Tempogegenstößen erzielte, sieht Marinkovic im schnellen Spiel nach vorn immer noch zu viele Fehler.
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