Deutliche Klatsche zum Abschluss

Deutliche Klatsche zum Abschluss

VfL Handballerinnen verlieren in Wattenbek

Ein Satz mit „x“... könnte man das letzte Saisonspiel vom vergangenen Sonntag wohl prägnant zusammenfassen. Die Ausgangsbedingungen waren mehr als schlecht. Neben den eh schon verletzten Spielerinnen fehlten auch noch Anja Ziegler und Nicola Augustin. Zudem spielte Tina Schliecker mit gebrochenem Finger und Merle Köhlmann nach überstandenem zweiwöchigen Infekt. Aufgrund der Notlage erklärte Marie Kaiser sich ein weiteres Mal bereit auszuhelfen.

Die VfLerinnen hatten sich viel vorgenommen, fanden gut ins Spiel und gingen 2:0 in Führung. Doch der TSV Wattenbek konterte die Gäste blitzschnell aus und sorgte mit zahlreichen Tempogegenstößen dafür, dass es die einzige Führung im Spiel blieb. Bis zur Halbzeitpause gelang es den Staderinnen noch, vor allem Dank Elena Brückner im Tor die Partie beim Stand von 17:11 halbwegs offen zu halten. Zwischenzeitlich stellte der VfL den Anschluss sogar bis auf vier Tore her. Nach dem Seitenwechsel schwanden jedoch sehenden Auges die Kräfte. Während die Gastgeberinnen mit voller Bank das Tempo stetig hoch hielten, rotierten die Staderinnen häufig, um allen Spielerinnen kurze Verschnaufpausen zu verschaffen. Das ungleiche Kräfteverhältnis nutzte der TSV für sich und baute seinen Vorsprung sukzessive bis auf die schmerzhafte 20-Tore-Marke aus. Am Ende hieß es 45:25. „Schade“, sagte Mannschaftskäpt’n Mona Hoffman, „Wir haben uns heute völlig unter Wert verkauft.“ Letztlich musste Stade der eklatanten Personallage Tribut zollen.

Es spielten: Brückner, Woltjen; Kaiser (3), Klinkmann, Grell (6/3), Köhlmann, Hoffmann (9/2), T. Schliecker, Adamczewska (2), Witt (4), M. Schliecker (1)