VfL Stade schlägt sich achtbar

VfL Stade schlägt sich achtbar

VfL Stade schlägt sich achtbar

Drittliga-Handballerinnen verlieren 32:25

In Anbetracht der personellen Situation - gleich fünf Stammspielerinnen fielen verletzt aus -, zeigte sich Interimstrainerin Anneke Schumacher am vergangenen Samstag recht zufrieden ob der Leistung ihrer Mannschaft bei der HG O-K-T. 

In der ersten Halbzeit konnten die Staderinnen, die Unterstützung von Anja Ziegler und Marie Kaiser bekamen, wie so oft dagegen und dadurch die Begegnung weitgehend offen halten. Dies lag vor allem daran, dass Katharinen Woltjen im Tor eine starke Leistung zeigte und die VfL-Sieben ihre Torchancen konsequent nutzte, allen voran Mona Hoffmann (6) sowie Ziegler (6) und Kaiser (5). Für die gute Angriffsleistung sprach auch, dass die HG drei unterschiedliche Abwehrformationen ausprobierte, um den Stader Werferinnen Einhalt zu gebieten. Zur Pause stand es 11:15 aus Sicht Stades.

Nach dem Seitenwechel erfolgte jedoch der Einbruch. Der Gastgeber zog über 20:14 auf 23:15. Beim 28:18 wurde die bittere Zehn-Tore-Marke erstmals geknackt. In der Folge gelang es den VfL-Damen zwar noch, ein bisschen Ergebniskorrektur zu betreiben und auf sieben Tore zu verkürzen, aber mehr war einfach nicht drin.

„In der zweiten Halbzeit dominierte Kopflosigkeit unser Spiel. Wir haben oft die Angriffe nicht vernünftig ausgespielt und viel zu früh abgeschlossen“, resümierte Anneke Schumacher. Folglich hätte die Niederlage nicht so hoch ausfallen müssen. Angesichts der dünnen Personaldecke überwog bei den Staderinnen jedoch die Freude darüber, dass sich niemand Weiteres verletzt hat. 

Es spielten: Augustin, Brückner, Woltjen; Kaiser (5), Klinkmann (3), Grell (2), Köhlmann, Ziegler (6), Hoffmann (6), T. Schliecker, Adamczewska, Witt, M. Schliecker (3)