Das Training der Minis in „Coronazeiten“

Das Training der Minis in „Coronazeiten“

Nachdem im März letzten Jahres nach einem gelungenen Minispielfest das Training von jetzt auf
gleich vorbei war, konnten wir dann im Mai wieder anfangen zu trainieren. Anstatt in der Halle
ging es nach draußen in die Güldenstern-Arena. Die Kinder haben sehr schnell das notwendige
Hygienekonzept verinnerlicht: Beim Betreten des Platzes streckten sie schon automatisch die
Hände aus, damit einer von uns Trainern oder Betreuern sie desinfizieren konnte. Da kein
Kontaktsport erlaubt war, gab es verstärkt neue Spielformen, wie z.B. Frisbeewerfen oder
verschiedene Staffelwettbewerbe. Zudem stellten wir das Training um und die Kinder durften bis
kurz vor den Sommerferien für das Sportabzeichen trainieren, was sie dann auch erfolgreich
bestanden haben. Nach den Sommerferien durften wir wieder in die Halle und konnten relativ
normal trainieren. Es war schön zu sehen mit welcher großen Freude die Kinder wieder Handball
spielten. Da wir vor den Sommerferien unseren Saisonabschluss nicht feiern konnten, holten wir
dies Ende September nach und verbrachten einen Freitagnachmittag anstatt in der Halle in
„Panama“ (Wolles Kleingarten), wo sich die Kinder bei schönstem Wetter in dem traumhaft
verwunschenen Garten austoben konnten. Sie genossen die Zeit dieser großen Freiheit sehr.
Zum Abschluss gab es Lagerfeuer und Stockbrot. Es fühlte sich wie ein Stück zurückgewonnene
Normalität an. Nach den Herbstferien war das Training leider relativ schnell wieder verboten.
Umso größer war die Freude, als es im März dieses Jahres erneut losging. Zunächst galt es aber
einiges zu organisieren. Da wir aber nur mit 20 Kindern gleichzeitig Sport machen durften, die
Minis zu normalen Zeiten aber mehr als 40 Kinder stark sind, mussten wir zwei feste Gruppen
bilden. Die Einteilung hat super geklappt. Wir können den Eltern und Kindern nur ein dickes Lob
aussprechen, wie unkompliziert alles abgelaufen ist. So gibt es nun eine Gruppe, die auf dem
Hartplatz des Athenaeums trainiert und eine, die den Außenplatz der IGS in Hohenwedel nutzt.
Bevor es jedoch losgehen konnte musste der Außenplatz in Hohenwedel in einer Spontanaktion
noch etwas hergerichtet werden. Inzwischen sind beide Plätze optimal für das Training geeignet.
Es gibt Tore und sogar ein markiertes Handballfeld. Die Kinder sind mit großem Eifer dabei: Sie
üben passen, fangen und prellen und spielen natürlich Handball. Auch ein ganz neues Spiel:
„Nudelticken“ spielen sie mit großer Begeisterung. Selbst wenn die Kondition nach der so langen
Winterpause mal nachlässt, verlieren sie nie die Freude und die Lust am Sport. Wenn ihr also
wissen wollt, was für ein Spiel „Nudelticken“ ist und ihr Lust habt, ein bisschen Handball zu
spielen, dann schaut gerne mal bei uns vorbei. Es sind noch ein paar Plätze frei. Wir freuen uns
auf euch!
Das Trainer- und Betreuerteam
Kontaktdaten:
Maren Schumacher-Böger
Tel.: 01 60 - 94 96 87 91